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Haveltour der Radwanderfreunde

"Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland, ein Birnbaum in seinem Garten stand ..." Romantisch und sonnenverwöhnt ist das Havelland, so erlebten eine Gruppe der Radwanderfreunde,  unter der Leitung von Reinhard Pohl, in der vergangenen Woche eine Radtour entlang der Havel. Wo sich die Havel in endlosen Seenketten und Schleifen durchs Land zieht, liegen aneinandergereit Schlösser und Lustgärten, bedeutende Klöster, verträumte Gutshöfe und unberührte Naturpardiese. Preußens Könige setzten ihre Residenz- und Lustschlösser bevorzugt an die Havel und ihre Seen.
 Die Havel fließt von Nord nach Süd - und ist deshalb wohl Deutschlands ungewöhnlichster Strom. Aber genau genommen fließt sie kaum und liegt als lange Seenkette zwischen Mecklenburg, Berlin und Elbe. Zahlreiche Naturparks durchquerten die Radwanderfreunde und erlebten ein selten ursprüngliches Naturerlebnis. Seeadler zogen majestätisch ihre Kreise, Kraniche und Störche staksten über die Felder. Sogar Biber und Fischotter tummelten sich in unzähligen Gewässern.
Die Reise führte die Gruppe durch Mecklenburg und Sachsen-Anhalt auf kaum befahrenen Nebenstraßen, Rad- und vereinzelt sandigen Wegen entlang der Havel. Kurzzeitig in der Potsdamer Gegend, wurde der Verkehr teilweise etwas dichter. Schon in Sachsen-Anhalt verbrachte die Gruppe
ihre Streckenabschnitte überwiegend auf Radwegen und Fahrradstraßen.
Während der Woche wurde manche interessante, unterhaltsame, spannende oder ansprechende - eben landestypische - Sehenswürdigkeit "mitgenommen".
Seit Samstagabend sind die Radwanderfreunde wieder in Emsdetten, sie erlebten eine geistig erholsame und körperlich manchmal anstrengende Woche. Alles in Allem hat es aber jedem gefallen denn der Spassfaktor hatte einen sehr hohen Stellenwert.






Radwanderfreunde schnupperten wieder Höhenluft


Eine schöne Wanderwoche verlebten die Radwanderfreunde unter der Leitung von Conny Schöpker.

Die 18-köpfige Gruppe reiste am Freitag per ICE über München/Salzburg nach Saalbach-Hinterglemm in den österreichischen Alpen.
Im Hotel Marten wurden sie bestens verwöhnt mit leckerem Essen, Sauna, Pool und ..... Haselnußschnaps. In den 8 Tagen wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten. Tägliche Wanderungen verschiedener Schwierigkeitsgrade, sowie Hüttengaudi und Schnapsverkostung ließen keine Langeweile aufkommen.
Unvergesslich wird allen der "Pinzgauer Spaziergang" von Zell am See bis Saalbach bleiben, mit einer super Aussicht auf den Großvenediger, Großglockner und das Kitzsteinhorn, sowie die Erklimmung des 2095 m hohen Tristkogel.
Ein besonderes Highlight für einige Wanderfreunde war ein Paragliding-Tandemflug.  Von der Schmittenhöhe auf 2000 m Höhe ging es mit dem Gleitschirm runter auf 800 m zum Zeller See -- ein unbeschreibliches Erlebnis.
Als Dank gab es für Conny am Ende der Reise ein neu vertextetes Lied zur Melodie von "so schön --schön war die Zeit" und alle Teilnehmer waren sich einig:" Immer wieder gerne!!!!!"







Wie im letzten Jahr fühlten sich die Teilnehmer im Hotel Marten wieder sehr wohl



1. Tauernradweg - Tour  vom 07.06.- 13.06.2010

Emsdetten. Vor der imposanten Kulisse der Hohen Tauern begann vor einer Woche für 24 Radwanderfreunde eine Reise seinen erstaunlich steigungsfreien Weg durch die herrliche Berglandschaft des Pinzgaus und Pongaus. Großartige Naturschauspiele wie Wasserfälle und Eisriesenwelten luden zu Abstechern ein. Kulturliebhaber kamen in der Mozartstadt Salzburg und in der Dreiflüssestadt Passau auf ihre Kosten.

Faszinierender konnte eine Tour nicht sein: Sie begann für die Radler mit den Krimmler Wasserfällen – den höchsten Mitteleuropas – hier präsentierte sich ein fesselndes Naturschauspiel. Am Rande des Nationalparks Hohe Tauern und vor herrlicher Bergkulisse radelte man der Salzach entlang. Mit Freunden genoss man die erlebnisreiche Strecke, denn Abwechslung ist am Tauernradweg garantiert! Bereits im ersten Abschnitt stellen die Stauseen Glockner-Kaprun und der Großglockner lohnenswerte Abstecher dar. Gemütlicher geht es weiter zu den Stauseen der Pongauer Salzachkraftwerke, an denen in den letzten Jahren schöne Radwege entstanden sind. Die wildromantische Liechtensteinklamm, die Eisriesenwelt – die größte erschlossene Eishöhle der Welt – und die Burg Hohenwerfen ließ man sich nicht entgehen! Vorbei am romantischen Gollinger Wasserfall geht es in die alte Kelten- und Salinenstadt Hallein. Anschließend sah man schon von weitem die Festung Hohensalzburg. Sie überragt die Salzburger Altstadt mit ihren großen Plätzen und verwinkelten Gassen. Den schönsten Blick hatte man direkt vom Radweg entlang der Salzach. Über den zur Gänze neu errichteten Radweg zwischen Saalfelden und Lofer erreichte man beim Schloss Leopoldskron die Mozartstadt. Weiter nach Norden führt der Tauernradweg durch die ruhigen Salzach- und Inn-Auen. An deren Ufern liegen der alte Schiffermarkt Oberndorf, das gotische Braunau, das 1.000-jährige Obernberg, das Augustinerstift Reichersberg, die Barockstadt Schärding, die Burg Wernstein und – am Ziel – die „Drei-Flüsse-Stadt“ Passau. Zu guter Letzt sei auch die kulinarische Vielfalt dieser Tour erwähnt: Von der Pinzgauer Kaspressknödelsuppe und dem Tauernlamm bis hin zu den Kasnock’n, Taschenknödeln, Bierfleisch und den Moosbeernocken – die Genüsse der Salzburger Hausmannskost waren die eine oder andere „Sünde“ wert!







4 - Tagesradtour von Weimar bis Magdeburg

Die Radwanderfreunde erradeln Ilm, Saale und Elbe

 

Wer diese Tour erleben wollte, musste am Fronleichnamstag ganz früh aufstehen, denn der Reisebus mit 18 Teilnehmern und ebenso vielen Treckingrädern fuhr schon um 6.00 Uhr von Emsdetten nach Weimar - unserem Ausgangspunkt für eine viertägige Fahrradtour an Ilm , Saale und Elbe mit einer Streckenlänge von insgesamt 250 km und vielen Höhenmetern.

Pünktlich um 12.00 Uhr erwartete ein Stadtführer Weimars die Gruppe, um die sehenswerte Stadt Goethes und Schillers mit dem Fahrrad zu erkunden.  Anschließend radelte die Gruppe bei schönstem Sommerwetter weiter auf den Spuren Goethes, der die Auenlandschaft  von Ilm und Saale als Naturwissenschaftler und Dichter erkundet hat. Kurz vor Erreichen der mittelalterlichen Stadt Naumburg musste der gut ausgebaute Radweg an der Saale verlassen werden, da eine Brücke nicht mehr befahrbar war. Auf den letzten zehn Kilometern stellte die Gruppe ihre Bergfahrtauglichkeit unter Beweis, da der ausgewiesene Umweg nun über das hügelige Umfeld bis nach Naumburg führte. Naumburg mit dem weltberühmten Dom St. Peter und Paul  ist eine liebenswert sanierte Stadt, die als Zentrum des Weinbaugebiets Saale-Unstrut gilt. Am Abend konnten sich die Radwanderfreunde davon überzeugen, dass auch hier ein vorzüglicher Tropfen gekeltert wird.

Die weiteren Etappen in Richtung Halle und Bernburg führten die Radwanderfreunde über gut ausgebaute Radwege (gefördert durch die EU) durch grüne Wiesen und romantische Auenwälder, vorbei an zahlreichen Burgen und Schlössern, die auf den Höhen des Flusslaufs zu bewundern waren.  Am vierten Tag erreichten die Radwanderfreunde  die Mündung der Saale in die Elbe und schließlich noch Magdeburg, die Endstation der Radeltour. Nach einer kurzen Fahrt über die Elbpromenade Magdeburgs und Besichtigung des bunten Hundertwasser-Hauses endete eine wunderbare Radtour durch Landschaften in Thüringen und Sachsen-Anhalt.